Samstag, November 28, 2009

Anti-Egoismus

Die WELTWOCHE hält den Suizid von Robert Enke für eine irrationale Tat. Dies impliziert eine moralische Verurteilung, denn Rationalität ist die überragende Tugend eines Menschen und und wer sich dafür entscheidet, den Weg der Rationalität zu verlassen, begeht einen Verstoß gegen die Moralität. Der Autor der WELTWOCHE erhebt in der Tat auch den Vorwurf der Unmoralität indem er schreibt, dass Enkes Suizid der "ultimative Egotrip" gewesen sei. Nichts könnte falscher sein als diese Behauptung. Die Zerstörung des eigenen Lebens mit den daraus entstehenden Folgen für den beteiligten Lokführer, die Ehefrau, das Kind, Familie und Freunde ist der ultimative Anti-Egoismus.

Dienstag, November 24, 2009

Das Papst kontra die Vernunft

Alan Posener erhebt seine Stimme, um vor dem antiaufklärischen Papst zu warnen. Benedikts Kreuzzug: Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft heißt sein Buch ("Man ist geneigt, Halleluja zu rufen angesichts des Erscheinens dieses Buches", schreibt die Jungle World) In einem Interview macht Posener deutlich, worum es ihm mit seiner Kritik am Papst geht:

Um es klar zu sagen: ich habe nichts dagegen, wenn der Papst sagt: Homosexualität ist eine Sünde. Bitte sehr, das sollen die schwulen Katholiken, von denen es gerade in der Priesterschaft jede Menge gibt, mit ihm und ihrem Gewissen ausmachen. Das liegt auf der gleichen Linie wie das Verbot, Schweinefleisch zu essen bei Juden und Muslimen. So lange sie mir nicht verbieten, Schweinebraten und Schinken zu essen, ist es ihr Problem, wenn sie sich den Genuss entgehen lassen.

Wenn aber gesagt würde, Schweinefleisch zu essen sei eine “objektive Ordnungsstörung”, dann habe ich ein Problem. Ich habe nichts dagegen, wenn der Papst sagt, wir setzen den Glauben über die Vernunft. Bitte sehr, das sollen die mündigen Katholiken mit ihm und ihrem Gewissen ausmachen. Aber wenn er versucht, den Begriff Vernunft selbst so umzudeuten, dass er Glaube bedeutet, dann habe ich ein Problem.

(...)

In einer Zeit, die ohnehin von Wissenschaftsskepsis und Halbwissen geprägt ist, bedeutet Benedikts Abkehr von der Vernunft eine Katastrophe.


Das Deutschlandradio urteilt über Poseners Buch:

Alan Posener hat mit "Benedikts Kreuzzug" ein sehr gescheites und wichtiges Buch vorgelegt. Vielleicht die scharfsinnigste Analyse, die bislang über den derzeitigen Papst erschienen ist.

Sonntag, November 22, 2009

Ein wenig Aufklärung für "Aufklärung und Kritik"

Ich hatte an dieser Stelle auf einen Artikel in der Zeitschrift "Aufklärung und Kritik" verwiesen ("Sechs prominte amerikanische Freidenker"), der sich unter anderem auch mit Ayn Rand beschäftigt. Sascha hat dankenswerterweise einen Leserbrief dazu verfasst, der diesen Artikel in einigen Punkten richtigstellt. Saschas Fazit:

Generell ist der offenkundig voreingenommene und stellenweise schneidend ironische Tonfall des Artikels einer wissenschaftlichen Publikation nicht angemessen. Die inhaltliche Charakterisierung der Romane Rands ist aufs Abenteuerlichste verzerrt und scheint eher tendenziösen Absichten zu folgen. Quellen und aktuelle Sekundärliteratur werden so gut wie nicht berücksichtigt. Die Übersetzung des Artikels ist stilistisch schlecht und inhaltlich teilweise fehlerhaft (vgl. die Vernunftdefinition auf S. 59).

Samstag, November 21, 2009

DIE ZEIT sucht Vorbilder, und findet sie nicht

"Menschen, von denen wir lernen können, die fehlen, die wir wiederhaben wollen." DIE ZEIT präsentiert uns letzte Woche 50 Deutsche, denen sie Vorbildcharakter zuschreibt, darunter befindet sich auch die Kommunistin Rosa Luxemburg und die Schauspielerin Romy Schneider. Warum das Leben der Romy Schneider vorbildlich für uns soll, und nicht eher als Mahnung dienen sollte, zumindest ab und an den Verstand einzuschalten, bleibt unergründlich angesichts dieser Beschreibungen:

Fehler? Viele. Falsche Filme, falsche Männer, Alkohol, Tabletten, Schulden. Aber was für ein Herz!


Leonard Peikoff zitiert Rosa Luxemburg in seinem Buch The Ominous Parallels insgesamt drei Mal:

Sozialismus heißt nicht, sich in ein Parlament zusammensetzen und Gesetze beschließen, Sozialismus bedeutet für uns Niederwerfung der herrschenden Klassen mit der ganzen Brutalität (Großes Gelächter), die das Proletariat in seinem Kampfe zu entwickeln vermag. (Schlussrede von Luxemburg bei der Außerordentlichen Verbandsgeneralversammlung der USPD von Groß-Berlin, Dezember 1918)


Die politische Gleichheit der Menschen unter einer parlamentarischen Republik "ist Lug und Trug, solange noch die ökonomische Macht des Kapitals besteht," betont Luxemburg in der oben genannten Rede.


Am 20. November 1918 schreibt Luxemburg in der Roten Fahne über den Weg in den Sozialismus, und dieser Weg heißt Bürgerkrieg:

"Der Gedanke, den Sozialismus ohne Klassenkampf, durch parlamentarischen Mehrheitsbeschluß einführen zu können, ist eine lächerliche kleinbürgerliche Illusion."

Freitag, November 20, 2009

Ayn Rand in der "Süddeutschen"

Die Süddeutsche Zeitung erwähnt in einem Artikel über die politische Szene in den USA im Jahr 1 nach der Obama-Euphorie auch Ayn Rand, und wie man von diesem eher linken Blatt erwarten konnte, nicht positiv (das Zitat von Yaron Brook stammt aus dem Artikel "Is Rand Relevant" vom 14. März 2009 im Wallstreet Journal):

Außer ihrer Ablehnung des neuen diplomatischen Kurses in der Außenpolitik haben sie nichts zu bieten als ihre Fundamentalopposition gegen Staat und Steuern. Dieses ideologische Besteck genügt, um jedes Projekt, von der Gesundheitsreform bis zum Klimaabkommen, zu zerreißen.

Eine der Vordenkerinnen der neuen Rechten ist die Schriftstellerin Ayn Rand. Ihr Hauptwerk "Atlas Shrugged", ein Lobgesang auf Kapitalismus, Individualismus und "Selfishness", ist eine der Bibeln der Bewegung. "Kein Wunder", schreibt Yaron Brook, der Direktor des Ayn-Rand-Instituts, im Wall Street Journal: "Rand erzählt, wie die US-Wirtschaft unter staatlicher Regulierung zugrunde geht. Doch Washington, das die Gier und den freien Markt verantwortlich macht, reagiert mit mehr staatlicher Kontrolle, die die Krise nur verschärft. Klingt bekannt, oder?" Rands atheistische Ego-Philosophie kollidiert mit dem ideologisch-religiösen Überbau der Bush-Republikaner.

Donnerstag, November 19, 2009

Das Vorbild, das kein Vorbild war

Der deutsche Fussballtorwart Robert Enke hat einen schrecklichen Freitod gewählt, um sich von seiner Depression zu befreien. Dies kann man sicherlich bedauern oder sogar betrauern, wenn man ein persönliches Verhältnis zu dem Verstorbenen hatte, nur gibt es bei aller Betroffenheit keinen Grund zu einer posthumen Heldenverehrung. Denn, wie die WELTWOCHE schreibt: "Der Kult um Enke ist offensichtlich so irrational wie seine Tat."

Donnerstag, November 12, 2009

Worauf (nicht nur) beim Investieren wirklich ankommt

Warren Buffett wußte (und weiß) schon, worauf es bei Investmententscheidungen wirklich ankommt:

Investieren ist kein Spiel, in dem derjenige mit einem Intelligenzquotienten von 160 diejenigen mit einem IQ von 130 schlägt. Vernunft ist wesentlich."

Dienstag, November 10, 2009

Steve Forbes verteidigt den Kapitalismus

Wie die gestrige Meldung zeigt, benötigt der Kapitalismus dringend Verteidiger, vor allem solche, die eine moralische Verteidigung vorbringen. Dies könnte dem Medienunternehmer Steve Forbes mit seinem neuen Buch How Capitalism Will Save Us gelungen sein, denn immerhin kommt Forbes schon in Kapitel 1 zu der entscheidenden Frage: "Is Capitalism Moral?". In diesem Kapitel erläutert Forbes auch den Unterschied zwischen "Gier" und "Eigeninteresse": "Die Menschen auf einem freien Markt werden durch Eigeninteresse mobilisiert, nicht durch Gier." (S. 13) Und Forbes nennt uns auch sofort ein Beispiel, dass veranschaulichen soll, was es bedeutet, in seinem Eigeninteresse zu handeln: Es ist die Entwicklung des i-port®, der von der Patton Medical Devices hergestellt wird und der entwickelt wurde von Catherine "KK" Patton, die selbst an Diabetes leidet. In einer Pressemitteilung heißt es zu diesem Gerät: "Das Gerät wurde von Amerikanerin entworfen, die selbst an Diabetes leidet. Es bringt viele Vorteile und verringert mehrfach die Belastung gegenüber der traditionellen Therapie, bei der täglich mehrere Insulininjektionen nötigt sind. Der i-port® wird nur ein Mal alle drei Tage angebracht, was sowohl den Komfort des Patienten verbessert, als auch die Behandlungseffektivität." Ihr Eigeninteresse -sowohl ihr finanzielles wie auch ihr gesundheitliches" - motivierte Frau Patton dieses neuartige Gerät zu entwickeln. An vier Stellen im Buch verweist Forbes auch auf Ayn Rand. Leider nennt er sie fälschlicherweise eine "verstorbene libertäre Denkerin". (S. 2)

Montag, November 09, 2009

Das Ende der Mauer ...

Thomas Schmid in DER WELT über den Fall (Bill Bennett bemerkt korrekt: "Die Mauer fiel nicht, sie wurde gestoßen.") der Berliner Mauer:

Auch wenn es, gewiss, gelingendes Leben in den Staaten des Mangels gab, schließlich ist der Mensch ein Wesen von ungeheurer Kraft: Die Lebensverhinderung war der Alltag in den Reichen des Ostens. Mitten in Europa herrschte, bis zum Wendejahr 1989, ein vormodernes Regime der Gewalt. Dass es ohne großes Blutvergießen dahinsank, kommt einem Wunder gleich. Auch dafür könnten wir doch dankbar sein.


Die kommunistischen Regime, von denen Schmid spricht, waren nicht nur Regime der Lebensverhinderung, sondern oft genug auch Regime, die Leben brutal auslöschten. Erst vor kurzem wurde in Berlin die erste Straße nach einem Maueropfer benannt: Lutz Schmidt, im Alter von 24 Jahren am 12. Februar 1987 beim Fluchtversuch von DDR-Grenzern erschossen. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Straßen in Berlin die nach kommunistischen Ikonen benannt sind: Rosa-Luxemburg-Str., Rosa-Luxemburg-Platz, Karl-Liebknecht-Str., Karl-Marx-Allee, Friedrich-Engels-Str. (2). Aber es ist nicht nur Berlin: Auch Hamburg hat einen "Ernst-Thälmann-Platz". Neben dieser düsteren Symbolik abstoßender Straßennamen fällt heute, an diesem 20. Jahrestag des Falles des Berliner Mauer, dieser "atemberaubenden moralischen Obszönität", eine Meldung auf, die deutlich macht, wie sehr wir auf der Hut sein müssen vor neuen Mauern und Regimen der Lebensverhinderung und Lebensvernichtung, weil die Philosophie, die sie möglich und notwendig machte, noch so lebendig ist (DIE WELT):

20 Jahre nach dem Mauerfall und dem Niedergang des Kommunismus herrscht weltweit große Unzufriedenheit mit dem kapitalistischen Wirtschaftssystem. Jeder fünfte Befragte einer von der BBC in Auftrag gegebenen Studie spricht sich für eine vollkommen neue Wirtschaftsordnung aus.


Siehe: Wide Dissatisfaction with Capitalism (Full Report)

Dienstag, November 03, 2009

Die FDP zwischen "Solidarität" und Markt

Philipp Rösler von den Liberalen heißt der neue Gesundheitsminister in Deutschland, und als jüngstes Mitglied und als Deutscher mit "Immigrationshintergrund" hat er eine gewisse mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist Rösler sogar "das große Versprechen der FDP" und in seinem Geburtsland Vietnam stieg der neue Gesundheitsminister sogar zur Berühmtheit auf. Wenig bekannt dürfte allerdings sein, dass Rösler Mitglied der Vollversammlung des Zentralrats der Deutschen Katholiken ist (Die Vollversammlung gibt die Richtlinien für die Arbeit des Zentralkomitees vor und führt die wichtigsten Wahlen durch.) Recht zufrieden sein dürfte Rösler mit der Stellungnahme des ZdK zum Koalitionsvertrag, die nur verhalten Kritik an den Absichtserklärungen der neuen Regierung übt. Dass Rösler im ZdK nicht ganz falsch am Platz sein dürfte, macht folgende Meldung deutlich:

Als Mann mit sozialem Gewissen gibt sich auch der gebürtige Vietnamese Rösler gerne. Er scheut sich nicht, das Wort Solidarität in den Mund zu nehmen. Natürlich gehöre es zum Wertekanon der Liberalen, "dass der Starke dem Schwachen hilft", erklärte er schon frühzeitig.


Über diese These von Rösler könnte er trefflich mit seinem Parteifreund Martin Lindner diskutieren, der sich in einer Talkshow deutlich anders äußerte:

Die Starken im Lande dürfen nicht dafür bestraft werden, dass sie stark sind. Leistung müsse sich wieder lohnen.

Mittwoch, Oktober 28, 2009

Prinzipien einer freien Gesellschaft

Das Ayn Rand Institute hat eine neue Website ins Netz gestellt, die interessierten Lesern einen Überblick über Ayn Rands politische Theorie vermitteln soll. "Eine freie Gesellschaft erfordert einen begrenzten Staat, der objektive Gesetze beschließt und durchsetzt, die auschließlich dem Zweck dienen, die Individualrechte zu schützen", heißt es dort. Konkret bedeutet dies die Trennung von Kirche und Staat, Wissenschaft und Staat, Erziehung und Staat, und Ökonomie und Staat. Auf der Website kann man durch die Veröffentlichung seines Namens die Prinzipien einer freien Gesellschaft ("Declare Your Support") unterstützen. Zu den Untersützern zählen prominente Objektivisten wie Yaron Brook, Lin Zinser und Peter Cresswell aus Neuseeland, aber auch weniger prominente Namen sind verzeichnet, und bisher auch zwei Untersützer aus Deutschland. Und warum gibt es so wenige Amerikaner, die das Konzept eines begrenzten Staates unterstützen? Michael Dahlen gibt uns in der jüngsten Ausgabe von The Objective Standard darauf eine Antwort: "Die dominante Moralität heute in Amerika ist nicht vereinbar mit einem derartig begrenztem Staat." Diese Moralität nennen wir Altruismus.

Dienstag, Oktober 27, 2009

Ayn Rand in "Aufklärung und Kritik"

Die Zeitschrift Aufklärung und Kritik widmet sich in ihrer Ausgabe 32 (Oktober 2009) in dem Artikel "Sechs prominente amerikanische Freidenker" vom James Farmelant und Mark Lindley unter anderem auch Ayn Rand (ab S. 13), der leider auch nicht auf haarsträubende Unrichtigkeiten verzichtet ("Um sie bildete sich ein Zirkel von ergebenen und unkritischen Jüngern, einschließlich des (1950) 28-jährigen Abbrechers eins Ökonomiestudienganges der Columbia University, Alan Greenspan, der spätere Hauptvertreter und Umsetzer ihrer Ideologie als Vorsitzender der Amerikanischen Notenbank von 1987-2006). Der Artikel beginnt folgendermaßen:

Ayn Rand (1905-1982) war das älteste Kind in einer agnostischen jüdischen Familie
in St. Petersburg, Russland. Dort besaß und betrieb ihr Vater eine Apotheke, die infolge der Revolution 1917 konfisziert wurde. Als Jüngste fand sie große Freude beim Lesen von Novellen der Romantik (sie las Autoren wie Victor Hugo und Walter Scott); als Jugendliche wurde sie Atheistin, studierte Geschichte und verwandte
Themen (einschließlich etwas Philosophie)an der Universität von Petrograd, sie las Schiller, Rostand, Dostojewski und Nietzsche, dessen Vorstellung (dargelegt in Also sprach Zarathustra) eines idealen, individuellen „Übermenschen“ sie tief bewunderte.


Wer die deutsche Übersetzung mit dem amerikanischen Original vergleicht, bemerkt allerdings auch eine fehlerhafte Übersetzung. Das Original lautet:

"Reason" -- the faculty which identifies and integrates the material provided by man's senses -- is his only means of perceiving reality, his only source of knowledge, his only guide to action and his basic means of survival; ...


In der Übersetzung wird daraus dann:

„Vernunft“ – das Vermögen, welches das von den Sinnen präsentierte Material identifiziert und integriert – ist nur ein Mittel der Wahrnehmung von Realität, unsere einzige Quelle des Wissens, unsere einzige Anleitung für unser Handeln und unser grundlegendes Mittel des Überlebens; (...)


Natürlich müßte es heißen, dass die Vernunft unser "einziges Mittel der Wahrnehmung der Realität" ist.

Freitag, Oktober 23, 2009

Den "ungewinnbaren Krieg" doch noch gewinnen

Elan Journo hat ein Buch über den "ungewinnbaren Krieg" herausgegeben, und er und seine Mitautoren beschreiben dort, wie der Westen diesen Krieg zum "no-win war" gemacht hat, und was getan werden muß, um diesen Zustand zu ändern. Die Einführung zu dem Buch "Winning The Unwinnable War" gibt es auf einer speziellen Website im Internet. Vier Kapitel des Buches sind auch bereits vorab in der Zeitschrift The Objective Standard erschienen und zwei davon können auch vollständig im Internet nachgelesen werden: "Just War Theory" vs. American Self-Defense und The "Forward Strategy" for Failure. Die genannte Website enthält auch Links zu aktuellen Beiträgen von Elan Journo. Ganz aktuell äußert sich Journo zum Goldstone Report, dessen Annahme durch den UNO-Menschenrechtsrat in Israel "erwartungsgemäss Entrüstung und Frustration hervorgerufen" hat, wie die NZZ schreibt. Journo wie auch die NZZ zitieren die Aussagen von Oberst Richard Kemp vor dem Menschenrechtsrat in Genf:

Der britische Offizier hatte in Genf bezeugt, dass die israelische Armee beispiellose Anstrengungen unternommen habe, um die Zivilbevölkerung im Gazastreifen vor Kollateralschäden zu bewahren. Mit Lieferungen von Hilfsgütern an den Feind und Warnungen der Zivilbevölkerung vor Angriffen habe sie mehr getan als jede andere Armee in der Geschichte der Kriegsführung, sagte der Oberst wörtlich.

Mittwoch, Oktober 21, 2009

Warren Buffett: Die Geschichte eines amerikanischen Kapitalisten


Bleiben wir beim Thema "amerikanischer Traum", denn die Person, um die es an dieser Stelle geht, hat ihn sicherlich gelebt: Warren Buffett. Der mittlerweile 79jährige Amerikaner gehört zu den reichsten Menschen der Welt und Alice Schroeder hat ihm jetzt eine Biographie gewidmet, die auch auf Deutsch vorliegt: Warren Buffett - Das Leben ist wie ein Schneeball. Daniel Wahl hat für die Zeitschrift The Objective Standard dieses Buch besprochen (nur Auszüge frei im Internet). Wahl schreibt dem Buch von Schroeder durchaus Wert zu, wenn er auch zu der Auffassung kommt, dass es Mängel gibt. Ein Mangel besteht seiner Meinung nach darin, dass sich die Autorin in Nebensächlichkeiten verheddert -was das Buch enorm aufbläht- und vor allem kritisiert er, dass Buffetts Motivation falsch dargestellt wurde, die nicht einfach daraus bestand und besteht riesige Mengen von Geld anzuhäufen. Wahl schlägt vor, vor der Lektüre von Alice Schroeders Buch (oder alternativ dazu) auf eine andere Biographie zurückzugreifen: Buffett- Die Geschichte es amerikanischen Kapitalisten von Roger Lowenstein.

Montag, Oktober 19, 2009

Ich, 25 $, und der amerikanische Traum

Funktioniert der amerikanische Traum -vom Tellerwäscher zum Millionär- eigentlich heute noch? Ein junger Amerikaner hat ein interessantes Experiment durchgeführt: Er hat sich selbst arm und obdachlos gemacht, allerdings mit dem Vorsatz, innerhalb von 12 Monaten eine Wohnung, ein Auto und 2 500 $ an Ersparnissen zu haben. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er sich allerdings selbst verpflichtet, keine von seinen alten Kontakten zu nutzen und seinen Bildungsabschluss nicht zu erwähnen. Für den Notfall hatte er zwar eine Kreditkarte dabei, allerdings wäre das Projekt auch zu Ende gewesen, wenn er sie benutzt hätte. Hier seine Erfahrungen. Und ein Buch gibt es auch noch.

Samstag, September 26, 2009

Auf die Freaks der deutschen Politik: die Liberalen!

Die eigentlichen Freaks in diesem Festival der Durchschnittlichkeit sind die Liberalen. Sie sind die einzigen, die aus Staat und Umverteilung noch keinen Fetisch gemacht haben." Ulrich Schmid in "Der Tagesspiegel" über die morgigen Bundestagswahlen in Deutschland

Dienstag, September 08, 2009

Sie hassen Israel, weil es zu gut ist

Das FrontPageMagazine.com führte ein Interview mit George Gilder, der gerade sein Buch The Israel Test veröffentlicht hat. Gilder stellt in dem Interview heraus, dass Israel Hass auf sich zieht wegen seiner "manifesten Tugenden", die die Kräfte der Mittelmäßigkeit bloßstellen und beschämen. "Anti-Semitismus ist hauptsächlich eine virulente Form des Anti-Kapitalismus", lautet sein Urteil.

Samstag, September 05, 2009

Start Wahl-O-Mat

Gerade ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung an den Start gegangen und ich möchte den interessierten Lesern mein Ergebnis nicht vorenthalten:
1. FDP 2. CDU/CSU 3. Piraten 4. Republikaner 5. SPD 6. Grüne 7. Linke
Bei einer anderen Auswahl der Parteien gäbe es folgende Reihenfolge: 1. FDP 2. CDU/CSU 3. Piraten 4. RRP 5. PBC 6. BüSo 7. Familie 8. DVU Berücksichtigen sollte man bei dem Spitzenplatz der FDP allerdings, dass ich bei 22 Fragen von 38 mit den Liberalen übereinstimmte. Bei der DVU waren es noch 11 Übereinstimmungen. Wie die einzelnen Fragen von der Parteien beantwortet wurden, kann man hier nachlesen. Übrigens stimmten die Linkspartei und die NPD bei 20 Fragen überein. Nicht gerade ein Beweis dafür, dass diese beiden Parteien fundamentale Unterschiede verkörpern.

Freitag, September 04, 2009

Ayn-Rand-Poster


Wer der Welt seine Weltanschauung optisch mitteilen möchte, wird in diesem Laden im Internet fündig: Patriot Resistance.

Donnerstag, September 03, 2009

Die Wirtschaftsbücher des Jahres 2009

Der Handelsblatt-Shop bietet seine Lesern "Business Literatur auf höchstem Niveau" an: 10 Bücher, die für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2009 nominiert wurden. Für "nur 215,10 €" kann man das komplette Buchpaket vorbestellen. Allerdings sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass der Shop in diesem Fall eine Rabattierung gewährt: der Preis der Bücher entspricht exakt den addierten Einzelpreisen. Ein Rabatt wäre auch nicht möglich, denn in Deutschland gilt die Buchpreisbindung, was bedeutet das Bücher überall nur zum gleichen Preis verkauft werden dürfen. Was bekommt nun der Leser, der auf dieses Angebot tatsächlich eingeht? Unter den Büchern befinden sich auch solche Werke wie "Der Crash des Kapitalismus - Warum die entfesselte Marktwirtschaft scheiterte und was jetzt zu tun ist". Nun, so entfesselt war die Marktwirtschaft nun aber doch nicht, dass sie die Buchpreisbindung hätte in Gefahr bringen können. Vielleicht sollte man sich die 215,10 € einfach sparen und auf ein Buch ohne Preisbindung zurückgreifen: Ayn Rand Answers: The Best of her Q & A, edited by Robert Mayhew. Harry Binswanger hat das Buch jetzt auch gelesen und hält es für eine "großartige Kollektion", die er bald noch einmal lesen möchte. Wer sich von der Qualität von Ayn Rands Antworten überzeugen möchte, für den hat Binswanger eine Auswahl zusammengestellt. Oder man greift sich gleich das "Business Buch des Jahrhunderts": Atlas Shrugged.

Mittwoch, September 02, 2009

Sex und Liebe: Drei Ideale

Platonische Liebe:
Enthaltsamkeit ist das Ideal

Sex ist schlecht und Liebe ist gut

Sex ist physisch und Liebe ist spirituell

Das Physische ist schlecht und das Spirituelle ist gut

Das Spirituelle und das Physische sind unterschiedlich und stehen gegeneinander

(Alles spirituell, nichts physisch)

Romantische Liebe:
Romantische Liebe/Sex ist das Ideal

Sex ist gut und Liebe ist gut

Sex ist der physische Aspekt und Liebe ist der spirituelle Aspekt des gleichen Aktes

Sowohl das Physische wie auch das Spirituelle sind gut

Das Physische und das Spirituelle sind zwei Aspekte einer Sache

(Integriere das Physische und das Spirituelle)

Promiskuität:

Sex ohne Verpflichtung ist das Ideal

Sex ist gut und Liebe eine Illusion

Sex ist physisch und Liebe ein chemischer Zustand

Das Physische ist real und das Spirituelle ist unreal oder ein Nebenprodukt

Das Spirituelle wird auf das Physische reduziert

(Alles physisch, nichts spirituell)

Quelle: Stephen Hicks (Seite 13)

Dienstag, September 01, 2009

Umfragen

Die alte Umfrage war jetzt doch zu lange im Netz und deswegen hier das Ergebnis: 140 Leser beteiligten sich und 55 % von ihnen sind Schüler oder Studenten. Danach folgen mit weitem Abstand die Selbständigen mit 16,43 %. Weitere Ergebnisse: 12,86 % sind Arbeitnehmer, 8,57 % sind Beamte, 3,57 % sind arbeitssuchend und ebenso viele sind Rentner/Pensionäre. Rechts oben gibt es jetzt die neue Umfrage, dieses Mal als "Gadget" von Blogger selbst. Thema: Eure Wahl bei der Bundestagswahl! Wer noch ein wenig Entscheidungshilfe braucht, kann vom 4. September an den sog. Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung nutzen. 24 Parteien hatten die Fragen der Redaktion beantwortet und werden somit in den Wahl-O-Mat aufgenommen. Mein Ergebnis werde ich zu gegebener Zeit hier veröffentlichen.

Donnerstag, August 27, 2009

Die Nazis und die katholische Kirche

Aus dem 2. Weltkrieg gibt es natürlich eine Menge Fotos und einige tauchen auch in Medien immer wieder auf, aber ein Foto dieser Art ist mir bis dato noch nicht untergekommen: Deutsche Soldaten feiern 1941 an der Ostfront einen katholischen Feldgottesdienst. Das Foto stammt aus dem katholischen Rheinischen Merkur.

Dienstag, August 25, 2009

Ein Gebäude, ein Film und ein Roman

Noch ein Nachtrag zum Eintrag vom 13. August: Leonard Peikoff vermutet, dass Ayn Rand auch das Chrysler Building mochte: "Ich denke, sie mochte das Chrysler Building. Es reflektierte ihren architektonischen Geschmack." Bleiben wir beim Thema Kultur: Moviepilot.de berichtet über die Verfilmung des Videospiels Bioshock:

Das Spiel um einen Gestrandeten, der im Stil des Survival Horror ein gescheitertes Unterwasser-Utopia erkunden muss, wurde neben dem detailverliebten Design vor allem für die Verhandlung moralischer Fragen im Spielverlauf gelobt. Die “objektivistische” Denkschule der Philosophin und Schriftstellerin Ayn Rand, nach der wohlverstandenes Eigeninteresse und rechtschaffener Egoismus der Antrieb einer gesunden Gesellschaft sein müssten, stand Pate für das Sozialsystem der verlassenen Unterwasserstadt Rapture.


Und eine weitere interessante Meldung aus dem Kulturbereich: Es gibt ein neues Buch von Terry Goodkind. The Laws of Nine wurde in den USA gerade veröffentlicht und dieses Mal verläßt der Erfolgsautor das Genre "Fantasy" und präsentiert uns eine Mystery-Geschichte. Eine deutsche Übersetzung dürfte bald folgen, vermute ich.





Das Chrysler Building bei posters.com

Samstag, August 15, 2009

Der große Woodstock-Schwindel

Heute, am 15. August feiert die Welt den 40. Jahrestag des größten Medienschwindels aller Zeiten." So beginnt Alan Posener seinen Artikel über angebliche "drei Tage der Liebe und des Friedens", die vor 40 Jahren in Woodstock stattgefunden haben sollen. Tatsächlich fand dieses Rockfestival gar nicht in Woodstock statt, sondern 80 Kilometer entfernt auf einer Wiese bei Bethel. Und statt Liebe und Frieden gab es eine rauschende Drogenorgie zwischen Müll und Schlamm. Wenn dies tatsächlich das Lebensgefühl einer ganzen Generation gewesen sein soll, dann wären wohl nicht nur in Amerika die Lichter ausgegangen:

Die Anreise war nur mit dem Auto möglich, und so blieben viele der Möchtegern-Blumenkinder mit ihren Autos irgendwo zwischen New York City und Bethel liegen. Umweltschutz war ein Anliegen der ursprünglichen Hippies, aber in drei Tagen verwandelten die Konzertbesucher das Farmgebiet rund um Bethel in eine Hölle aus Schlamm, Abfall und Exkrementen. Spontaneität war die große Losung der Bewegung, doch das Woodstock-Festival war so spontan, sprich schlecht organisiert, dass es an allem – außer Marihuana – fehlte, vom Essen bis zum Klo. Am Ende musste die US Army Notverpflegung und Notärzte einfliegen, und so wurde das aus Vietnam bekannte und verhasste Rotorenknattern der Armeehubschrauber gerade in dem Augenblick zum Symbol des rettenden Staatseingriffs, als Jimi Hendrix mit seiner Verfremdung des „Star Spangled Banner“ dem Musikfest den Anschein einer Protestkundgebung gegen Amerikas Verbrechen gab.(...)
Wenn es überhaupt im Schlamm von Woodstock irgendwelche musikalischen Höhepunkte gegeben hatte, so waren das die Auftritte von Janis Joplin und Jimi Hendrix gewesen. 14 Monate nach ihrem Auftritt waren beide tot, Opfer ihres exzessiven Drogenkonsums. Ihnen folgten mehrere Mitglieder der ebenfalls in Woodstock erfolgreichen Blues-Gruppe Canned Heat und der Schlagzeuger der Who, Keith Moon.

Unter der halben Million, die diesen begnadeten, aber hoch labilen Musikern lauschten, waren sicher Tausende, vielleicht Zehntausende, die in den nächsten Jahren an Heroin, Opium, Meskalin, Kokain, gepanschtem LSD und fragwürdigen Pilzen obskurer Provenienz zugrunde gingen; und noch viel mehr, deren Leben durch diese Substanzen ruiniert wurden.

Donnerstag, August 13, 2009

Zwei Wolkenkratzer


In einem Interview, das in dem Buch Objectively Speaking veröffentlicht ist, erwähnt Leonard Peikoff, dass Ayn Rand das Daily News Building -gebaut im Jahr 1929- am meisten hasste. Ganz anders bewertete sie das Empire State Building (rechts): "Ich denke, sie mochte das Empire State Building am meisten, für seinen Symbolismus und seine Struktur."

Donnerstag, August 06, 2009

Eine Bank, die Freiheit will, und keine Rettungspakete

Einen sehr lesenswerten Artikel über Ayn Rand, aber vor allem über John A. Allison, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von BB&T, gibt es in der New York Times. Zwar zitiert der Autor, Andrew Martin, auch den Rand-Kritiker Brian Leiter, den Craig Biddle als "subjektivistischen Philosophen" bezeichnet, aber dieser Teil nimmt nur einen geringen Umfang ein. Allison wurde zu seiner Zeit auf dem College mit den Ideen von Ayn Rand vertraut, als er ihre Aufsatzsammlung "Capitalism: An Unknown Ideal" las. 1971 trat der 1948 geborene Allison in die Dienst von BB&T und schaffte es schließlich 1989 den Job des Vorstandsvorsitzenden zu ergattern. Zu dieser Zeit verwaltete das Unternehmen Vermögenswerte in Höhe von 4,7 Mrd. $. Als er das Amt des Vorstandsvorsitzenden aufgab, war das verwaltete Vermögen auf 152 Mrd. $ angewachsen, womit das Unternehmen die 11. größte Bank Amerikas geworden war. Alle Angestellten bekommen ein 30seitiges Pamphlet ausgehändigt, das die Philosophie des Unternehmens beschreibt. Wer immer auch der Verfasser dieses Pamphlets gewesen ist, von Ayn Rand gelernt hat er sicherlich, wenn auch ihr Name nirgendwo im Text auftaucht. Zur Rolle der Emotionen heißt es zum Beispiel, dass diese wichtig seien, die entscheidene Frage sei jedoch, “wie rational unsere Emotionen sind.” Punkt 1 der “Werte” des Unternehmens ist “Realität”: “Was ist, ist. Wenn wir besser sein wollen, müssen wir innerhalb des Kontext der Realität handeln (den Fakten). Unternehmen und Personen machen oft ernsthafte Fehler dadurch, dass sie Entscheidungen treffen, die auf reinem Wunschdenken basieren, oder auf Theorien, die von der Realität abgekoppelt sind.” Zu seinen Zeiten als Vorstandsvorsitzender hat Allison zur Förderung des Objektivismus auch dadurch beigetragen, dass jeder neue leitende Angestellte ein Exemplar von Atlas Shrugged geschenkt bekommen.

Die Philosophie des Unternehmens ist tatsächlich Handlungsanleitung, wie Allison betont. Beispiele dafür sei die Weigerung des Unternehmens, sog. "negative amortization loans" Darlehen anzubieten, die dazu führen, dass die Schuld des Kunden im Laufe der Zeit noch zunimmt, da er nur einen Teil der Schuldzinsen bezahlt. Auch vergibt BB&T keine Darlehen an Investoren, die Eigentum durch Enteignungsmaßnahmen von Kommunen bekommen hätten.
Die Erfolgsformel des Unternehmens hört sich einfach an, ist aber nicht ohne Mühe: ein kompromissloses Bekenntnis zur Vernunft. Dass BB&T diese Erfolgsformel recht gut umgesetzt hat, beweist die aktuelle Finanzkrise, die das Unternehmen besser als viele Konkurrenten bewältigt hat. Sog. "Rettungsgelder" wurden dem Unternehmen von der Regierung trotzdem aufgezwungen. Das Geld wurde mit Zinsen bereits im Juni wieder zurückgezahlt und letzendlich wird BB&T für Geld, was man nicht wollte, 250 Millionen $ bezahlen müssen. Es verwundert daher nicht, wenn Allison der Regierung eine denkbar schlechte Note für ihren Umgang mit der Krise ausstellt: "Beinahe alles, was seit dem Beginn der Krise getan wurde, wird unseren langfristigen Lebensstand reduzieren." Aber immerhin muss man doch konstatieren, dass die Verkaufszahlen von "Atlas Shrugged" in dieser Zeit durch die Decke gegangen sind. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 lieferte der Verlag mehr Exemplare von Rands Magnus Opus aus als im gesamten Jahr 2008. Vielleicht genug, um in Zukunft um Krisen wie die Finanzkrises des Jahres 2009 als schlimmeres zu verhindern. John A. Allison ist übrigens ausgesprochen optimistisch was die Zukunft von Ayn Rands Philosophie angeht:

Ich persönlich glaube, dass der Objektivismus in 25 Jahren die dominante Philosophie in diesem Land sein wird.


Informationen: Values von BB&T, Broschüre The BB&T Philosophy Das Kapitel "Values" beginnt mit einem Zitat von Aristoteles:

Gewohnheit macht Vorzüglichkeit.
Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

Dienstag, August 04, 2009

Segen Kapitalismus



Das FrontPage Magazine berichtet über ein "kapitalistisches Manifest" in Buchform, aber es ist nicht das den Lesern dieses Blogs bekannte Werk von Andrew Bernstein, sondern Robert P. Murphys The Politically Incorrect Guide to Capitalism. Murphy widerlegt systematisch alle gängigen Mythen, die über den Kapitalismus verbreitet werden und zeigt, dass der Kapitalismus nicht die Geißel der Menschheit war und ist (sogar in der rudimentären Form, die er leider im Westen angenommen hat), sondern ein Segen, was Ayn Rand zu den Worten inspirierte (zitiert im genannten Artikel):

If capitalism had never existed, any honest humanitarian should have been struggling to invent it.

Dienstag, Juli 28, 2009

Eine "intellektuelle Biographie" über Ayn Rand

Eine längere Besprechung von Jennifer Burns Buch Goddess of the Market: Ayn Rand and the American Right findet sich auf AmericanThinker.com. Autor Richard Baehr schreibt, dass die Autorin acht Jahre an der Biographie gearbeitet habe und dass es sich um eine "intellektuelle Biographie" handeln soll. Ein Ereignis ist dem Autor dann aber doch eine besondere Erwähnung wert: Die Enteignung der Apotheke von Rands Vater, als Ayn gerade 12 Jahre alt war, durch die Bolschewisten. Dies sollte sie nie vergessen.

Dienstag, Juli 21, 2009

Ein Studium am OAC

Aus aktuellem Anlaß möchte ich die Leser dieses Blogs noch einmal auf eine Möglichkeit verweisen, wie sie ihre Kenntnisse in Sachen Philosophie und Objektivismus auf eine deutlich höhere Stufen stellen können: Ein Studium am Objectivist Academic Center. Das OAC Undergraduate Programm läuft über vier Jahre und besteht im 1. Jahr aus einer "Einführung in die Philosophie" und einer "Einführung in das Schreiben von Sachliteratur". Im 2. Jahr geht es dann über in das Studium des Objektivismus. Für eine erfolgreiche Bewerbung wird unter anderem das Bestehen eines Eintrittsexamens vorausgesetzt. Die Bewerbungsfrist läuft am 31. Juli ab. Berbewerbungsformular hier.